Business Intelligence und Data Warehouses

Die Daten in den operativen Systemen sind ein Kapital, das in vielen Firmen nur unzulänglich genutzt wird. Wertvolle Informationen über Kunden, Geschäftsprozesse und Produktion bleiben so verborgen und können nicht zur Optimierung und Unternehmenssteuerung verwendet werden.
Im Data Warehouse werden die relevanten Daten aus den operativen Systemen eines Unternehmens konsolidiert, zentral gespeichert und über hochintelligente, endbenutzer-geeignete Frontendprogramme nutzbar gemacht. Für eine effiziente Unternehmenssteuerung und das Finanzcontrolling sind solche Auswertungen inzwischen unverzichtbar. Aber auch Kundenmanagement, Callcenterbetrieb, Logistik - um nur wenige zu nennen - profitieren zunehmend von den Informationen des Data Warehouse.
Im Gegensatz zu transaktionsorientierten DV-Systemen, bei denen - vereinfacht gesagt - viele Anwender gleichzeitig elementare Änderungen in den Daten durchführen, müssen Data Warehouses den massiv lesenden Zugriff einer kleinen Anzahl von "Power-Usern" auf große und übergroße Datenbestände bei akzeptablen Antwortzeiten verkraften. Dies setzt ein besonderes Design bei den Datenstrukturen voraus, wobei die Speicherung massiv redundanter Informationen im Gegensatz zu den klassischen Dialogsystemen kein Tabu ist.
Ein weiterer kritischer Erfolgsfaktor bei Data Warehouses ist die laufende Aktualisierung der Dateninhalte, welche üblicherweise aus den operativen Systemen stammen. Die komplexen Umformungs- und Übertragungsprozesse an den Daten erfordern fast immer maßgeschneiderte Lösungen und Integrationsarbeit auf einem hohen Niveau.
Tuleva hat maßgeblich am Design und der Integration von Data Warehouses bei Auftraggebern der Versicherungswirtschaft, des Großhandels und bei Versandunternehmen mitgewirkt. Dabei wurden innovative Produkte von Oracle, SAP, Microsoft und von anderen namhaften Anbietern eingesetzt.
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